2 : 0

FCPW Reserve - Deportivo National

23.04.2016 place STAW - Platz
Philipp Greimel ('7) Philipp Greimel ('35)
(')

Golaaaaaaaaaaazo!

Zum gefühlt x-ten Mal in den letzten paar Jahren kam es für die Reserve zu einem Aufeinandertreffen mit einer lateinamerikanischen Mannschaft. In der Vergangenheit hatte man eigentlich stets gute Erfahrungen gemacht, da die temperamentvolle Zweikampfführung durchaus den Stärken des FCPW entgegenkommt.. doch wie sollte es sich heute gestalten?

Nachdem auch diesmal die Spielanlage der Gegner ähnlich sein sollte – entweder extrem weite Bälle nach vorne oder Solos durch das gesamte Mittelfeld -, konnten sich die Blau-Weißen auch dementsprechend darauf einstellen. Was außerdem noch zum Spiel der Latinos gehört, ist die extreme Positionsuntreue in der Defensive. Das machte sich Felix zunutze, der auf dem linken Flügel durch einen Doppelpass mit Philipp die halbe Verteidigung der Gegner aushebelte. Auf Zuruf kam der Pass erneut auf Philipp, der sich den Ball an einer viel zu frühen Grätsche eines Verteidigers vorbeilegt und das Spielgerät (wenn auch nicht voll getroffen) am Tormann vorbei ins lange Eck schiebt.

7. Minute, 1:0, alles nach Plan.

Doch es sollte nicht ganz so gemütlich werden wie gedacht. Ersatztormann David D. musste in der ersten Hälfte nämlich öfter eingreifen, als ihm und dem Rest der Mannschaft lieb war. Glück hatten die Paulaner außerdem, als ein sicheres Tor des bulligen Stürmers nur durch eine unkluge Abseitsposition eines seiner Mitspieler zunichte gemacht wird – der an sich schon gut platzierte Schuss, welcher wohl den Weg ins Tor gefunden hätte, wurde unnötigerweise noch einmal berührt, womit die Abseitsposition zu einer regelwidrigen wurde – das Tor zählte nicht.

Abgesehen von dieser Situation kam es auch noch zwei weitere Male zu brenzligen Situationen im Strafraum der Paulaner, wobei einmal gerade noch ein Verteidiger einschreiten konnte und man beim zweiten Mal vom Unvermögen des Gegners profitierte.

In der 33. Minute sollte dann etwas Ruhe und Gelassenheit einkehren. Stefan Ka setzt sich auf der rechten Seite durch, legt sich den Ball vor und zaubert dann – wie schon vor zwei Wochen – eine Zauberflanke aus seinem Sprunggelenk. Der Ball senkt sich hinter dem ersten Verteidiger – und Philipp, der seinem Bewacher aus dem Mittelfeld enteilen konnte, muss am Elfmeterpunkt nur noch seinen rechten Fuß hinhalten, um den erwähnt unathletischen Tormann zu bezwingen – 2:0, so lautete dann auch der Halbzeitstand.

In der zweiten Halbzeit konzentrierte sich die Paulaner-Reserve dann größtenteils auf Ergebnismanagement und ließ keine hochwertigen Chancen der Gegner mehr zu. Ein oder zwei gefährliche Aktionen gab es noch, aber wirklich “100%ige” schauten dabei nicht mehr heraus.

Was sonst noch übrig blieb von diesem Spiel: Raphi kann nicht nur im Tor, sondern auch im Sturm zaubern. Sajjad findet immer besser in die Mannschaft, auch, wenn es noch Verständigungsschwierigkeiten gibt. Alex S. macht seine Sache als Außendecker immer besser. Und.. man muss nicht schnell sein, um einen guten Libero zu machen ;)

(PG)


Reserve Spielbericht