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Palla a Centro - FCPW Herren

01.05.2016 place PFA Sport-Arena

Ein Spiel, das alles hatte.. außer Tore

Mit nur 12 Mann musste dieses Wochenende die Kampfmannschaft in den 22. Bezirk ausrücken. Nachdem die Reserve zeitgleich im 16. Bezirk spielte, war die Personaldecke dementsprechend in beiden Teams sehr dünn.

Mit einem Kader, der sich vor keinem Vergleich scheuen muss, traf die Kampfmannschaft also am Hellas-Kagran-Platz auf Palla a Centro. Natürlich war als Ziel ausgegeben, möglichst 3 Punkte gegen den direkten Tabellenkonkurreten zu holen, vor allem deswegen, weil Palla a Centro in den 3 Spielen vor unserem Aufeinandertreffen alle 3 verloren hatte – doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen..

Die ersten 15 Minuten des Spiels waren fest in blau-weißer Hand. Chance um Chance konnte man sich erspielen, der Ball wollte nur leider nicht ins Tor. So auch nicht, als Philipps abgerissene Flanke von links, die auf der Oberlatte aufsetzte, fast das 1:0 bedeutet hätte.. nunja, fast halt!

Eine weitere Topchance nutzte Rookie Lucas Drobny leider nur knapp nicht – nach einem Eckball kam er aus ~18 Metern volley zum Schuss –  und verfehlte das lange Eck nur um Zentimeter! Dennoch war klar: Die Paulaner wollten das Heft in die Hand nehmen und am besten schon vor der Pause alles klar machen!

Nach den hochgepriesenen ersten 15 Minuten flachte das Spiel jedoch ein bisschen ab. Zwar kam Martin aus 20 Metern noch gut zu einem Flachschuss, dieser touchierte leider nur die Außenstange..

Von den Gegnern kamen heute nicht nur die (roten) Stutzen, sondern auch ein sehr körperbetontes Spiel, womit weder der Schiedsrichter, noch das blau-weiße Team anfangs klarkamen. Viele kleine Fouls auf beiden Seiten gab es zwar, gepfiffen wurden interessanterweise nicht immer alle Aktionen gleichwertig. Aber das ist subjektives Empfinden und hat keinerlei Aussagekraft..

Es entwickelte sich daraufhin ein Spiel, in dem keine Mannschaft so wirklich wirkte, als würde sie den Sieg unbedingt wollen. Auf Seiten der Centro’s gab es kaum Chancen (und wenn, dann war Thomas S. zur Stelle), auf seiten des FCPW gab es zwar mehr Ballbesitz und tendenziell auch etwas bessere Torchancen, jedoch machte uns wieder einmal unsere sub-sub-sub-optimale Chancenauswertung das Leben schwer.

Nachdem die erste Halbzeit (abgesehen von den zwei Aluminiumtreffern zu Beginn) unspannend verlief, springen wir gleich in die zweite Hälfte.

Langsam war ein Feuer in beiden Mannschaften zu erkennen – manchmal gibt es davon leider auch zu viel! So mussten die in Durchgang 1 positive Kommunikation und die respektvolle Verständigung dem lauteren, aggressiven Ton zum Opfer fallen. Aggressiver wurden auch die Zweikämpfe, und in der 67. Minute mussten die Paulaner froh sein, dass sie nach einem harten Einsteigen nicht durch eine rote Karte dezimiert wurden.

Jener Spieler, der kurz zuvor dunkelgelb gesehen hatte (erfahrene Leser wissen, dass es sich nur um Philipp handeln kann), war kurz danach für die zwingendste Chance für den FCPW am heutigen Abend verantwortlich: Martin kann den Ball im 16er gut behaupten und hat das Auge für den heranlaufenden Berserker. Der versucht sich mit einer Direktabnahme aus 12 Metern, trifft den Ball fast perfekt und … LATTE! Das Glück war nicht auf Seiten der Blau-Weißen..

Auch die Schlussoffensive in den letzten 10 Minuten konnte leider nichts mehr daran ändern, dass am heutigen Abend kein Tor mehr fallen sollte. So blieb es in einem Spiel, welches für ein 0:0 viel Spannung bot, bei gemischten Gefühlen: Man war an Torchancen überlegen, hat aber sonst nicht dominiert. Für einen Sieg war es zu aufgrund der schlechten Auswertung der Torchancen zu wenig, eine Niederlage wäre aber auch nicht verdient gewesen. So gesehen muss man mit dem 0:0 leben können..

(PG)


Herren Spielbericht